Verbot für Raindance / Rainshower ?

Dienstag, 16. Februar 2010 10:16


Nach den Glühbirnen sollen jetzt Regenduschen verboten werden. Natürlich nicht nur die zwei der Firmen Grohe und Hansgrohe. So langsam kann man über den Energiesparwahn nur noch den Kopf schütteln. Oder wollen die Richtlinenverabschieder mit solchen Vorschriften nur ihre Plätze sichern? Spiegel Online hatte letztens darüber berichtet und gleichzeitig andere Energiefresser aufgezählt die die EU-Behörden aufs Korn genommen haben. Man darf also gespannt sein, ob es vielleicht bald eine Nachbarschaftsprämie gibt, die Mitmenschen dazu animiert bei zu langer Duschzeit meldung an die EU zu erstatten um die vermeindlichen “Langduscher” zur Kasse zu bitten.
Ich frage mich, warum bisher noch niemand ein Verbot für Fahrzeuge mit einem Verbrauch von >15l /100km erlassen hat? Ein Schelm wer denkt hier könnte ein Industriezweig zuviel Druck ausüben.

Ich halte bereits die Debatte über ein solches Verbot für verschwendete Zeit. Hier wird Wasser gepredigt und Wein getrunken wenn man sich allein anschaut mit welchen Energieschleudern hier einzelne Politiker zur Disskussion chauffiert werden. Sicher auch nachdem Sie eine morgendliche Dusche genossen haben ohne die Liter zu zählen die da den Ablfuß hinab gespült wurden. So wie vielleicht auch bald die Grundlage dieser Debatte.

Thema: Energie sparen, Wassertechnik | Kommentare (0)

Bye Bye Sächsische Abwrackprämie

Dienstag, 9. Februar 2010 22:01


Da hatte ich doch letztens stolz wie Bolle über die Sachsen gesprochen und schon ist diese Freude wieder etwas abgestumpft. Nach einer Unterhaltung mit einem Außendienstler eines Heizungsherstellers hieß es letztes, dass mindestens noch 40.000 alte Gasheizungen ausgetauscht werden können bevor die Mittel ausgehen. Und jetzt? Heut Nachmittag kam ziemlich überraschend die Meldung das nur noch 1000 Anträge eingereicht werden können. Die Kriterien hatte ich ja bereits hier beschrieben.

Damit hat es die Förderung der SAB Sachsen auf 10 Monate Lebenszeit geschafft und insgesamt über 21.000 Kessel und Thermen auf den Schrott geschickt. 26,5 Mio € wurden so in die Kassen von Handwerk, Großhandel und Industrie gespült und nebenbei noch etwas für die Umwelt getan. Ob das nun eine große Wirkung hatte oder eher der tropfen auf den heißen Stein sei dahin gestellt. Jedenfalls können sich viele Sachsen jetzt über ein neues Gerät mit 1250€ Preisnachlass freuen.

Viel Glück jedenfalls denjenigen die jetzt an der 1:1000 Chance jetzt noch teilnehmen und sich die 1250€ noch sichern können!.

Thema: Allgemeines | Kommentare (1)

Förderung für Lüftungsanlagen

Mittwoch, 3. Februar 2010 12:01


Hach, Sachse zu sein hat schon etwas an sich! Nicht das den Dialekt um Leipzig oder Dresden sonderlich toll finde, aber unsere Ministerpräsidenten und ihre Herrschaften in den folgenden Reihen haben ziemlich viel gemeistert in den letzten Jahren.
Letztes Jahr hat irgendwie ganz Deutschland auf die Abwrackprämie für Heizungsgeräte auf uns geschielt und einige Brandenburger, Sachsen-Anhaltiner und Thüringer Heizungsbauer konnten sogar davon profitieren und hatten den einen oder anderen Kunden mehr.
Da ich letztes Jahr selbst ein Eigenheim gebaut habe bin ich natürlich nicht um die Fördermittelrecherche herum gekommen und dabei auf folgendes gestoßen:

Die Sächsische Aufbaubank (SAB) fördert in Sachsen den Einbau der kontrollierten Wohnraumlüftungen. Als Finanzspritze gibts für den Bauherren satte 25€ pro Quadratmeter behandelter Wohnraumfläche. Das macht bei einem 140qm stolze 3500€ Fördermittel aus. Voraussetzung für diese Förderung ist wie immer bei der SAB die beantragung der Fördermittel vor Baubegin der Anlage. Gleichfalls muß das Lüftungsgerät eine Passivhauszertifizierung vorweisen. (So kann es z.B. das Zehnder Comfoair 350 vorweisen was auch auf meinem Dachboden steht). [...]

Thema: Energie sparen, Lüftungstechnik | Kommentare (1)

Lüftungsanlagen sind keine Klimaanlagen

Mittwoch, 3. Februar 2010 11:45

Kontrollierte Wohnraumlüftung soll nach Meinungen vieler Energieberater bald fest in der EnEV (Energieeinsparverordnung) verankert werden. Dies ist in meinen Augen dringend notwendig. Viele Eigenheimbesitzer geben mittlerweile ein kleines Vermögen aus um sich die effizientesten Wärmeerzeuger vor/in das Haus zu stellen und produzieren Wärme mit extrem wenig Primärenergieeinsatz. Das unschöne an einer Konfiguration ohne kontrolliertem Lüftungssystem ist der Fakt, das bei einer Stoßlüftung fast die gesamte schön günstig produzierte Wärme zum Fenster “rausgeworfen” wird. Warum sollte man diesen Luftaustausch nicht mit nur 10% Wärmeverlust durchführen und so 90% der Wärme einsparen können? [...]

Thema: Energie sparen, Lüftungstechnik | Kommentare (0)

Heizungsmodernisierung hat Priorität für Klimaschutz

Mittwoch, 3. Februar 2010 11:39

So großartig das klingt, so oft haben wir das mittlerweile schon gehört. Am 26.01. trafen sich rund 250 Entscheider aus Politik und Wirtschaft zur 3. Deutschen WärmekonferenzVertreter in Köln. Besprochen wurden die drastischen Einsparmaßnahmen der Politik. So wird z.B. das Impulsprogramm Mini-KWK-Anlagen für Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis zu 50 Kilowatt gestoppt. Was steckt wirklich hinter solchen Entscheidungen? Wird hier geziehlt Lobby-Politik betrieben um die kleinen dezentralen Stromerzeuger im Griff zu halten und die Alleinstellungsmerkmale von E.on & co zu sichern? Oder geht es wirklich um Einsparmaßnahmen zu gunsten der Steuerzahler. Und selbst wenn, spart man da nicht an der falschen Stelle? [...]

Thema: Allgemeines | Kommentare (0)

Formulare für die Abwrackprämie

Dienstag, 9. Juni 2009 8:32

Nach den ersten Erfahrungen mit der Abwrackprämie scheint die Bearbeitung der Anträge ziemlich unbürokratisch abgehandelt zu werden. Den Rekord legte letzte Woche ein Kunde vor, der innerhalb von 4 Tagen einen positiven Entscheid für seine Baumaßnahme erhalten hat.

Einzig weitere Formulare sollten noch an die SAB geschickt werden. Darunter die Erklärung des Bezirksschornsteinfegermeisters zum Austausch. Nachdem nun allerdings die Gastherme dort neu montiert und der Schornsteinfeger angerufen wurde, verweigerte dieser die Unterschrift. Die Begründung klingt sogar logisch. Der Schornsteinfeger bestätigt mit diesem Formular Dinge die außerhalb seines Arbeitsgebietes liegen. Vorlauf-/ Rücklauftemperaturen, Modulationsbereich des Kessels, Energieeffizienzklasse der Pumpe u.s.w. Hier muß also die Sächsische Aufbaubank nochmal dringend nacharbeiten.

Positiv ist und bleibt allerdings das alle Maßnahmen komplett förderungschädlich durchgeführt werden konnten und die Auftraggeber sich jetzt über eine effizientere Anlage freuen dürfen.

Das mit den Fördermitteln bekommt man dann sicher auch noch hin.

Alle Formulare finden Sie ohne lange Umwege hier:
http://www.sab.sachsen.de/de/foerderung/formularservice/fs_umwelt/detailfs_ul_2411.html

Thema: Allgemeines | Kommentare (0)

Förderantrag Abwrackprämie Heizungstausch

Freitag, 15. Mai 2009 7:39

In den letzten Tagen gab es aufgrund des Artikels zur Abwrackprämie für Heizkessel in Sachsen einen regelrechten Ansturm auf meinen Blog. Schön zu sehen das diese Förderung auch bei den Heizungsbauern positiv hochkocht. Bisher hab ich aus Gesprächen mitnehmen können, das die Zahl der Anfragen für einen Heizungstausch in den letzten 2 Tagen enorm gestiegen sind. Kein Wunder wenn man sich überlegt das eine Brennwert-Gastherme einschl. Schornsteinsanierung ca 5000€ inkl MwSt und Montage kostet und die Förderung damit 25% der Kosten übernimmt.

Den Förderantrag findet man hier bei der SAB: Förderantrag

Damit bleibt den Endkunden das lange Suchen erspart und die Förderprämie kann für die neue Heizungsanlage so schnell wie möglich beantragt werden.

Thema: Allgemeines | Kommentare (3)

Abwrackprämie für Heizung

Mittwoch, 13. Mai 2009 12:28


Seit 12.05.09 ist es nun Amtlich. Das Land Sachsen belohnt alle die Bauherren die ihre alte Heizungsanlage gegen ein neues modernes z.B. Brennwertheizgerät austauschen. Als Förderbetrag wurden 1250,-€ angesetzt. Nicht unbeachtlich gerade im Sektor der Gasthermen können so mal eben 25-30% der Anschaffungskosten eingespart werden.

Mein Lob geht daher an das Land Sachsen. Durch diese Abwrackprämie für Heizungsanlagen werden nicht nur die Energiekosten der Haushalte verringert sondern sowohl die Umwelt entlastet und ebenfalls die Wirtschaft angekurbelt. Man hat ja erlebt was das ganze in der KFZ-Branche speziell beim Kleinwagen Opel Corsa gebracht hat. Der Austausch einer Kesselanlage darf nur durch einen Fachbetrieb vorgenommen werden um Fördermittelfähig zu werden.

Wichtig für den Endkunden ist, kontaktieren sie Ihren Heizungsfachmann bevor Sie mit der Umrüstung beginnen wollen. Er kann eine Ist-Analyse durchführen um festzustellen ob der Kesselaustausch möglich oder vor allen Dingen überhaupt notwendig ist. Nicht immer zahlt sich eine Umstellung für den Endkunden aus. In den meisten Fällen jedoch werden die 30% Anschaffungskosteneinsparung sich jedoch nach kurzer Zeit bezahlt werden.

Fragen Sie einfach Ihren Installateur um festzutsellen ob und inwieweit Fördermittel möglich sind. Von ihm bekommen Sie ebenfalls die Antragsformulare.

Thema: Allgemeines, Brennwerttechnik | Kommentare (1)

Heizungswartung spart Brennstoff

Dienstag, 20. Januar 2009 12:53

Das ein Auto was regelmäßig in die Werkstatt kommt seinen normalen Verbrauch pro 100 Kilometer fast konstant beibehält weiß heutzutage jeder Autofahrer. Ebenfalls hilft eine regelmäßige Durchsicht frühzeitig Mängel zu erkennen um größeren Schaden später zu vermeiden. Eine Mobilitätsgarantie versichert dazu noch das man im Problemfall kostengünstig oder bestenfalls sogar kostenneutral Hilfe bekommt.

Super oder?

Was ich mich jetzt frage ist, wieviele Heizungsbesitzer wissen das das gleiche bei der eigenen Heizung möglich ist? Wissen Sie wieviel Kubikmeter Gas / Liter Öl Ihre Heizung pro kWh Heizenergie benötigt? Es gibt viele Beschwerden wenn der Ölpreis um 20% Ansteigt, aber bemerken sie frühzeitig wenn der Verbrauch ihres Ölkessels gleiches tut? Eine gut gewartete Heizungsanlage kann bis zu 10% weniger Brennstoff verbrauchen bei gleicher Leistungsabgabe. Warum?

Während der Heizungswartung wird der Brenner und weitere Einbauteile im Kessel/ in der Therme gereinigt. Dadurch wird die Wärmeübertragung an das Heizungswasser besser. Die Lambdasonde kann nach einer Reinigung exaktere Messungen vornehmen. So wird der Wirkungsgrad erhöht und damit der Verbrauch minimiert. Jeder gute Kundendienstmonteur hat außerdem einen Messkoffer bei sich mit dem er die Abgaszusammensetzung prüfen und die Verbrennungsparameter einstellen kann. Somit ist sichergestellt, dass nach einer Wartung durch einen kompetenten Wartungsmonteur das Gerät wieder optimal läuft.

Eine solche Wartung kostet pro Jahr zwischen 80 und 150 Euro je nach Gerät. Wenn man aber von einem Ölkessel und einem Jahresverbrauch von ca 2000€ für Öl ausgeht, sind das gerade mal 5% die der Wirkungsgrad durch verdrecken absenken muß.

Ein weiterer Pluspunkt ist die “Mobilitätsgarantie” für den Kessel. Viele Wartungsverträge beinhalten neben der jährlichen Kesselwartung auch die Arbeitsstunden für Reparaturen bei Störungen die direkt im Kessel auftreten. (Brenner, Leiterplatten etc). Dieser Wartungsvertrag rechnet sich natürlich bereits bei der ersten Störung komplett.

Die Kesselwartung sollte man am besten zu Beginn einer Heizperiode durchführen lassen (Aug. - Okt.) um mit einem komplett durchgecheckten Heizsystem in den Herbst zu starten.

Thema: Brennwerttechnik, Heizungstechnik | Kommentare (0)

Elektro- und Solarautos durch Obama?

Dienstag, 20. Januar 2009 10:25

..oder die Hoffnung stirbt zuletzt. Dank dem neuen Präsidenten Obama dürfen wir jetzt hoffen das Amerika doch einen Weg zur Begrenzung seiner CO2 Emissionen findet. Zumindest hofft das die Vereinigung “Plug In America.

Immerhin ist die USA eine der Top-Nationen wenn es um die Schadstoffemission geht und daher auch wirklich effektiv wenn es um Veränderungen im Hinblick auf Ökologie gibt.

http://www.pluginamerica.org/ schreibt

America needs one million plug-in vehicles by 2010 and 10 million by 2016.

und Obama hat es vernommen. Ich bleibe gespannt ob Obama etwas Änderungsfreudiger seinen Dienst absolviert als sein Vorgänger.

Offen bleibt dennoch auch für mich ebenfalls die Frage, ob und wie der Strom hergestellt werden soll um Elektroautos anzutreiben. Brennstoffzellen sind noch nicht ausgereift genug. Fossile Energieträger neigen sich dem Ende und Atomkraftwerke tragen immer ein Risiko in einem Terrorbedrohten Land wie den USA.

via Umweltblog

Thema: Solartechnik | Kommentare (0)