Energiesparen mit Wasserkocher und Bügeleisen

Montag, 19. Januar 2009 15:28

witzig wie Ulrike hier beschreibt das man selbst als Genießer von türkischem Kaffee noch Energie sparen kann. Ich für meinen Teil bin eher ein Senseofetischist. Dauert auch nur 30sek pro Kaffee aber ist sicher lukrativer für meinen Stromanbieter.

Die Frage die sich mit manchmal stellt ist, wie weit sollte man seinen Komfort einschränken sollte um zu sparen. Frieren gegen Heizkosten, Transpirieren gegen hohe Wasserkosten, Selters gegen Stromkosten?

Gut, solange Ulrikes Thermoskanne heiß genug hällt sicher eine clevere Variante, zumal man sich bei verspüren einer Lust nach Kaffee auch nicht so lange am Wasserkocher anstellen muß.

I.d.S. ist meine Tasse hat sich gerade geleert.

*EDIT sagt: Der Zukunftsreporter hat mal ein sehr schönes PDF zum Thema Energiesparen im Haushalt bereitgestellt was an dieser Stelle noch erwähnt werden sollte!

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Die neue Umweltprämie der Bafa

Montag, 19. Januar 2009 14:52

Auf gehts! Die Fördertöpfe sind gefüllt und es darf wieder zugelangt werden.

2500,00€ gibts für jeden der sich ab 14.01.2009 ein neues Auto kauft. Gut, weil es bei uns nicht soo leicht ist hier die Spielregeln der BAFA in komprimierter Form:

  • 1,5Mrd. Euro ist der Topf. Mehr gibts nicht
  • Zulassung des “Neuen” mit Euro4 Norm und zwischen 14.01 und 31.12.09
  • Falls es ein Jahreswaren ist, darf der natürlich nur max. 1 Jahr in Dtl. zugelassen gewesen sein.
  • der “Alte” muß unter Nachweispflicht zwischen 14.01.09 und 31.12.09 verschrottet werden.
  • den Antrag an die BAFA darf auch der Händler des Vertrauens stellen.

Die genauen Prämissen für die Zahlung der Umweltprämie hält die BAFA direkt bereit.

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Was tun bei Solarkollektoren und Ost-West Dachflächen

Mittwoch, 14. Januar 2009 19:24

die Frage hat vor kurzem ein Kunde zu mir getragen.

Option A: je 2 Solarkollektoren nach Osten und Westen auszurichten und Regelungstechnisch die Zirkulation entweder durch die Ost-Kollektoren oder die West-Kollektoren zu leiten.

Option B: 4 Kollektoren auf das nach Westen ausgerichtete Dach montieren zu lassen.

Meine Empfehlung war, ausschließlich Kollektoren auf die nach Westen ausgerichtete Dachfläche zu installieren.

Gründe:

  • In den frühen Morgenstunden gibt es in unserer Region häufig Nebel.
  • Die Lufttemperaturen würden die Kollektoren morgens eher abkühlen und
  • die Wärmeanforderung besteht überwiegend bei arbeitstätigen Kunden sowieso nur Nachmittags/Abends.

Vorschläge bzw andere Meinungen sind gern erwünscht?

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Luftwärmepumpe vs. Sole-Wärmepumpe

Mittwoch, 14. Januar 2009 19:06

Viele Bauherren aber auch Ingenieure stehen derzeit vor dem Problem eine Empfehlung an Kunden abzugeben ob als Wärmequelle für eine Wärmepumpe Luft oder eher das Erdreich gewählt werden soll. Auch wenn die Betriebskosten immer im Hinterkopf bleiben sollen, so muß man gelegentlich über den Tellerand schauen und weitere Faktoren berücksichtigen.

Hier also einmal eine Beispielrechnung, die den Kostenfaktor beider Wärmepumpen in Augenschein nehmen soll

Ein Einfamilienhaus (50w/m²) mit 150m² hat ca. eine Heizlast von 7,5kW. Zuzüglich der Zuschläge und der Wahl der Wärmepumpe kommen wir hier also mit Sicherheiten auf 10-11kW was auch üblichen Wärmepumpen entspricht. (z.B. Dimplex)

Bei 2000 Jahresnutzungsstunden ergäbe sich ein Wärmeverbrauch von 20.000kWh

Bitte beachten Sie das dies nur Beispielwerte sind die den späteren Vergleich vereinfachen.

Die Menge an elektrischem Strom ergibt sich nun aus dem Wärmeverbrauch geteilt durch die Leistungszahl und beträgt:

Luft/Wasser Wärmepumpe ( Leistungszahl 3,5 )  5714kWh + ca. 200kWh für eine Heizpatrone zur Deckung der Temperaturen unter -10°C

Sole/Wasser Wärmepumpe ( Leistungszahl 4,0 ) 5000kWh

Das bedeutet das mit einer Sole/Wasser Wärmepumpe ca 750kWh pro Jahr eingespart werden können. Finanziell bedeutet dies bei 0,20ct eine Ersparnis von 150 Euro pro Jahr.

Da für eine Sole/Wasser Wärmepumpe jedoch eine Erdsonde gebohrt werden muß, sind hier die Kosten enorm höher. In unserer Region kann man mit ca 38,50€ pro Meter Tiefenbohrung rechnen. Das bedeutet bei 50W Entzugsleistung pro Meter einen Kostenfaktor von 7700Euro bei 200m Bohrtiefe (10000W/50W).

Das Fazit: Vergleicht man die höheren Anschaffungskosten mit der effektiven Einsparung landet man bei etwas über 50 Jahren die benötigt werden um die Anschaffungskosten für das Bohrloch durch den niedrigeren Energieverbrauch wieder eingespielt zu bekommen.

Hier sollten also nicht nur die Betriebskosten, sondern auch die Investitionskosten im Auge gehalten werden um eine objektive Entscheidung treffen zu können.

PS: Die o.g. Werte können auf jeder Baustelle und in jeder Region abweichen. Sehen Sie diese Berechnung schlichtweg als Hinweis sich selbst mit dem Thema und Ihren eigenen Zahlen auseinander zu setzen.

Thema: Wärmepumpen | Kommentare (0)

Herzlich Willkommen!

Mittwoch, 14. Januar 2009 15:48

So wie man sonst zünftig ein Bierfass auf dem Oktoberfest ansticht, möchte ich Sie hiermit Willkommen heißen einem Blog in dem ich über Themen berichten werde, die mir als Ingenieur täglich zwischen die Finger kommen.

Dabei werde ich mich nicht ausschließlich mit den Themen der Umwelttechnik beschäftigen sondern, da dies mein Kerngeschäft ist, auch Themen wie Strömungstechnik, Sanitärinstallation, DIN/VDI-Richtlinien oder Lüftungstechnik ansprechen. Das Hauptaugenmerk werde ich jedoch auf regenerative Energien legen um mein Wissen mit weiteren Kollegen, Studierenden oder Handwerkern teilen zu können.

Kommentare sind jederzeit gern Willkommen!

Ihr

Carsten von Skrbensky

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Wassergeführte Kaminöfen im Trend

Montag, 29. Januar 2007 19:27

Die Entscheidung des Verbrauchers zwischen regenerativen Heizmöglichkeiten und dem herkömmlichen Weg mit Gas oder Öl wird zusätzlich durch die große Marktvielfalt erschwert.
Um Energie zu sparen und gleichzeitig keine größeren Aufwände der Brennstofflagerung zu haben, stellen immer mehr Hersteller sogenannte wassergeführte Kamine auf dem Markt bereit.
Ein Hersteller ist z.B. Buderus. Buderus bietet derzeit mit dem Kaminofen blueline 4W
Die Entscheidung des Verbrauchers zwischen regenerativen Heizmöglichkeiten und dem herkömmlichen Weg mit Gas oder Öl wird zusätzlich durch die große Marktvielfalt erschwert.
Um Energie zu sparen und gleichzeitig keine größeren Aufwände der Brennstofflagerung zu haben, stellen immer mehr Hersteller sogenannte wassergeführte Kamine auf dem Markt bereit.
Ein Hersteller ist z.B. Buderus. Buderus bietet derzeit mit dem Kaminofen blueline 4W die Möglichkeit sowohl Scheitholz oder Holzbriketts als Brennstoff ohne größere Investitionskosten zu Nutzen. Dieses Kaminofen, als bivalentes Heizsystem, erwärmt mit einer Nennwärmeleistung von 8kW nicht nur die Raumluft sondern stellt zusätzlich Wärme über einen integrierten Warmwasser-Wärmetauscher Heizwasser bereit das z.B. zur Heizungsunterstützung oder Trinkwassererwärmung genutzt werden kann.
Mit 4 Anschlüssen ( je 2 für Heizwasser und thermische Ablaufsicherung ) befinden sich im unteren Bereich der Rückwand. Dadurch ist es selbst bei angeschlossenen Wasserleitungen möglich diese für Revisonsarbeiten, z.B. Entlüften, abzunehmen.
Für die Feueraumauskleidung setzt Buderus erstmals den Werkstoff Vermiculit ein. Neben einer langanhaltend guten Optik verspricht sich hier der Hersteller hohe Feuerraumtemperaturen und niedrige Schadstoffemissionen.
Derartige Kaminöfen erleben zur Zeit eine Renaissance, da die Preisentwicklung der fossilen Brennstoffe nicht abzureißen scheint. Vorteil eines solchen wassergeführten Kamins ist neben der Energieeinsparung natürlich in erster Linie auch das bessere Komfort im Wohnbereich. Eine Lagerung die wie bei Pellets zwingend vorgeschrieben ist wird ebenfalls nicht mehr zum “muß”.

In erster Linie geht es bei Kaminöfen um eine verbesserung der Wohnqualitäten. Das dadurch sogar noch Kosten für Heizenergie eingespart werden kann ist ein sehr positiver Nebeneffekt der bei der Kaufentscheidung mit einbezogen werden kann.

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Handwerkerleistungen als Verbraucher steuerlich geltend machen

Sonntag, 14. Januar 2007 19:26

Bisher konnte der Verbraucher mit Handwerkerrechnungen nicht wirklich viel anfangen. Seit 2006 ist es nun möglich diese beim Finanzamt einzureichen und steuerlich geltend zu machen. Die Abzugsfähigkeit gilt für 20% der ausgewiesenen Arbeitskosten bis zu einer gesamthöhe aller Rechnungen von 3.000 Euro. Der Höchstsatz liegt bei 600 Euro pro Haushalt. Immerhin ein Teil der sich somit durch die Beschäftigung eines Handwerkers wieder zurückholen läßt.
Wichtig: Zu beachten ist allerdings, das Ihr Handwerker die jeweiligen Kosten für Material und Leistung separat auf der Rechnung aufgeführt hat und die Angabe ob es ein Reparatur oder Modernisierungsauftrag war.

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