Beitrags-Archiv für die Kategory 'Heizungstechnik'

Heizungswartung spart Brennstoff

Dienstag, 20. Januar 2009 12:53

Das ein Auto was regelmäßig in die Werkstatt kommt seinen normalen Verbrauch pro 100 Kilometer fast konstant beibehält weiß heutzutage jeder Autofahrer. Ebenfalls hilft eine regelmäßige Durchsicht frühzeitig Mängel zu erkennen um größeren Schaden später zu vermeiden. Eine Mobilitätsgarantie versichert dazu noch das man im Problemfall kostengünstig oder bestenfalls sogar kostenneutral Hilfe bekommt.

Super oder?

Was ich mich jetzt frage ist, wieviele Heizungsbesitzer wissen das das gleiche bei der eigenen Heizung möglich ist? Wissen Sie wieviel Kubikmeter Gas / Liter Öl Ihre Heizung pro kWh Heizenergie benötigt? Es gibt viele Beschwerden wenn der Ölpreis um 20% Ansteigt, aber bemerken sie frühzeitig wenn der Verbrauch ihres Ölkessels gleiches tut? Eine gut gewartete Heizungsanlage kann bis zu 10% weniger Brennstoff verbrauchen bei gleicher Leistungsabgabe. Warum?

Während der Heizungswartung wird der Brenner und weitere Einbauteile im Kessel/ in der Therme gereinigt. Dadurch wird die Wärmeübertragung an das Heizungswasser besser. Die Lambdasonde kann nach einer Reinigung exaktere Messungen vornehmen. So wird der Wirkungsgrad erhöht und damit der Verbrauch minimiert. Jeder gute Kundendienstmonteur hat außerdem einen Messkoffer bei sich mit dem er die Abgaszusammensetzung prüfen und die Verbrennungsparameter einstellen kann. Somit ist sichergestellt, dass nach einer Wartung durch einen kompetenten Wartungsmonteur das Gerät wieder optimal läuft.

Eine solche Wartung kostet pro Jahr zwischen 80 und 150 Euro je nach Gerät. Wenn man aber von einem Ölkessel und einem Jahresverbrauch von ca 2000€ für Öl ausgeht, sind das gerade mal 5% die der Wirkungsgrad durch verdrecken absenken muß.

Ein weiterer Pluspunkt ist die “Mobilitätsgarantie” für den Kessel. Viele Wartungsverträge beinhalten neben der jährlichen Kesselwartung auch die Arbeitsstunden für Reparaturen bei Störungen die direkt im Kessel auftreten. (Brenner, Leiterplatten etc). Dieser Wartungsvertrag rechnet sich natürlich bereits bei der ersten Störung komplett.

Die Kesselwartung sollte man am besten zu Beginn einer Heizperiode durchführen lassen (Aug. - Okt.) um mit einem komplett durchgecheckten Heizsystem in den Herbst zu starten.

Thema: Brennwerttechnik, Heizungstechnik | Kommentare (0) | Autor: Carsten von Skrbensky

Wassergeführte Kaminöfen im Trend

Montag, 29. Januar 2007 19:27

Die Entscheidung des Verbrauchers zwischen regenerativen Heizmöglichkeiten und dem herkömmlichen Weg mit Gas oder Öl wird zusätzlich durch die große Marktvielfalt erschwert.
Um Energie zu sparen und gleichzeitig keine größeren Aufwände der Brennstofflagerung zu haben, stellen immer mehr Hersteller sogenannte wassergeführte Kamine auf dem Markt bereit.
Ein Hersteller ist z.B. Buderus. Buderus bietet derzeit mit dem Kaminofen blueline 4W
Die Entscheidung des Verbrauchers zwischen regenerativen Heizmöglichkeiten und dem herkömmlichen Weg mit Gas oder Öl wird zusätzlich durch die große Marktvielfalt erschwert.
Um Energie zu sparen und gleichzeitig keine größeren Aufwände der Brennstofflagerung zu haben, stellen immer mehr Hersteller sogenannte wassergeführte Kamine auf dem Markt bereit.
Ein Hersteller ist z.B. Buderus. Buderus bietet derzeit mit dem Kaminofen blueline 4W die Möglichkeit sowohl Scheitholz oder Holzbriketts als Brennstoff ohne größere Investitionskosten zu Nutzen. Dieses Kaminofen, als bivalentes Heizsystem, erwärmt mit einer Nennwärmeleistung von 8kW nicht nur die Raumluft sondern stellt zusätzlich Wärme über einen integrierten Warmwasser-Wärmetauscher Heizwasser bereit das z.B. zur Heizungsunterstützung oder Trinkwassererwärmung genutzt werden kann.
Mit 4 Anschlüssen ( je 2 für Heizwasser und thermische Ablaufsicherung ) befinden sich im unteren Bereich der Rückwand. Dadurch ist es selbst bei angeschlossenen Wasserleitungen möglich diese für Revisonsarbeiten, z.B. Entlüften, abzunehmen.
Für die Feueraumauskleidung setzt Buderus erstmals den Werkstoff Vermiculit ein. Neben einer langanhaltend guten Optik verspricht sich hier der Hersteller hohe Feuerraumtemperaturen und niedrige Schadstoffemissionen.
Derartige Kaminöfen erleben zur Zeit eine Renaissance, da die Preisentwicklung der fossilen Brennstoffe nicht abzureißen scheint. Vorteil eines solchen wassergeführten Kamins ist neben der Energieeinsparung natürlich in erster Linie auch das bessere Komfort im Wohnbereich. Eine Lagerung die wie bei Pellets zwingend vorgeschrieben ist wird ebenfalls nicht mehr zum “muß”.

In erster Linie geht es bei Kaminöfen um eine verbesserung der Wohnqualitäten. Das dadurch sogar noch Kosten für Heizenergie eingespart werden kann ist ein sehr positiver Nebeneffekt der bei der Kaufentscheidung mit einbezogen werden kann.

Thema: Heizungstechnik | Kommentare (1) | Autor: Carsten von Skrbensky